Burkard Schmidl

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  • Herkunft: Deutschland

Genre

Worldmusic, Electronica, Ambient

Biographie

Burkard Schmidl, geb. 1955 in Würzburg, begann seine musikalische Laufbahn im Alter von 10 Jahren mit klassischem Klavierunterricht. Mit 19 wagte er den Sprung zum Berufsmusiker. Als musikalisch treibende Kraft der Underground Band Missus Beastly gilt er als ein wichtiger Wegbereiter des Jazz Rock in Deutschland. Immer wieder arbeitete Schmidl auch mit Musikern unterschiedlichster Kulturkreise zusammen, um von ihnen zu lernen. Umsetzung fanden diese Erfahrungen unter anderem bei seiner Zusammenarbeit mit den Dissidenten. In Marokko wurde er in die Rhythmen der Gnoua und Shilala eingeweiht und lernte, was der therapeutische Wert von Musik sein kann. Denn diese Menschen heilen mit Musik. Eine weitere lehrreiche, interessante Erfahrung war die Tournee mit dem südindischen „Karnataka Ensemble of Percussion“.

Eine ganz andere Aufgabe stellte das Projekt „Kunst Disco“ dar. Dies war der offizielle Kulturbeitrag der Bundesrepublik Deutschland zu den Olympischen Spielen in Seoul, wo er einige Konzerte gab.

1990 beschloss Schmidl, nicht mehr live aufzutreten und sich ausschließlich der eigenen Kompositionsarbeit zu widmen. Die ersten Früchte trug dieser Entschluss bald in Form des Projektes „Klanggarten“, einer 3-fach quadrophonen Klanginstallation, die für die Landesgartenschau in Würzburg entstand. Es folgten die Produktionen „Enter & Return“, „Zodiac Symohony“ - eine Vertonung der 12 Tierkreiszeichen. Für letztere wurde Schmidl vom Bayerischen Kultusministerium mit einem 6-monatigem Stipendium an der „Citè Internationale des Arts“ in Paris bedacht.

In der Folge realisierte er Klanginstallationen auf insgesamt 8 Gartenschauen, darunter Auftragskompositionen für die IGA Expo in Stuttgart, für die LGS in Fulda. Für das Bayerische Umweltministerium schuf er das Werk „Raum der vollkommenen Harmonie“. 2000 präsentierte er „Music in the dark“, eine Klanginstallation, die von den Zuhörern auf Liegen gebettet und in völliger Dunkelheit erlebt wird. Weitere Installationen auf der BUGA Potsdam, im Würzburger Hofgarten, in Alzenau und Roth.

2004 konzipiert er für einem Kuppelbau in Trier die Licht- und Klanginstallation "the secret element", 2005 erneut realisiert im Museum im Kulturspeicher in Würzburg und 2006 auf der ArtCologne im Rahmen der SoundArt.

Diskographie

  • 1990 Klanggarten Vol.I (fine media / fuego)
  • 1991 Enter & Return (fine media / fuego)
  • 1992 Zodiac Symphony (IC / DA)
  • 1993 Klanggarten Vol.II (IC / DA)
  • 1994 Klangallee Vol.I (fine media / fuego)
  • 1998 Klangallee Vol.II (IC / DA)
  • 2001 Klanggarten Vol.III (fine media / fuego)
  • 2004 the secret element (fine media / fuego)
  • 2007 made on earth (fine media / fuego)
  • 2008 Der Fluss (fine media / fuego)

ältere Produktionen

Weblinks