Ambient
| Abgrenzung | |
| Ursprünge: | Neue Musik, Krautrock |
| Herkunft: | Europa |
| Zeitraum: | ab 1975 |
| Anders als: | IDM |
Einführung und Geschichte
Der Begriff Ambient wurde von Brian Eno geprägt.[1][2] Ambient soll mithilfe von Synthesizer-Sounds und Musikelementen (manchmal auch Voice-Samples) eine schöne, beruhigende Stimmung und Atmosphäre erzeugen. Oft soll Ambient den Hörer nicht ablenken, sondern nur als Begleitmusik dienen. Es dominieren lange Flächensounds, Soundscapes und Aufnahmen aus der öffentlichen Leben wie einem Cafe oder auch aus einem Wald. Die Lieder sind relativ lang. Lieder über zehn Minuten Länge sind keine Seltenheit. Bereits ab 1920 gibt es sog. "Musik zum Weghören". Es ist strenggenommen eine Frühform des Ambient. Als Begründer des modernen Ambient gilt Brian Eno mit seinem Werk "Ambient 1: Music For Airports". Das Album wurde oftmals auf Flughäfen gespielt. Es gibt das Subgenre Dark Ambient, eine Mischung aus Ambient und Industrial. Es versucht beklemmende, düstere Atmosphäre zu erzeugen. Ein verwandtes Genre ist der Illbient, berühmt geworden durch DJ Spooky. Die Grenzen zu Ambient und Minimal sind oft fließend, das Genre Muzak ist fast genauso wie Ambeint, nur dass es zugänglicher ist (Fahrstuhlmusik). Auch Easy Listening ist Ambient zum Teil sehr ähnlich.
Wichtige Vertreter und Alben
Wichtige Künstler: Geir Jenssen, Biosphere, Brian Eno, Tetsu Inoue, Pete Namlook, Bill Laswell, Steve Roach, Cluster. Auch Aphex Twin hat zum Beginn seiner Karriere Ambient produziert.
Wichtige Alben
- Tangerine Dream - Stratosphere
- Kraftwerk - Radio Activity
- Brian Eno - Ambient 1: Music For Airports
- Biosphere - Patashnik
- Aphex Twin - Selected Ambient Works 85-92
- Aphex Twin - Selected Ambient Works Volume II
- Moby - Ambient
Vorläufer
- Erik Satie
- Terry Riley
- Brian Eno
Wichtige Labels
- Warp Records (u. a.)